25. Senatorenregatta

Tambari greift an! Foto: Harmen Lehment

Bereits zum 25. Mal jährte sich am "Tag der Deutschen Einheit" die "Senatoren-Regatta". Eine von einem kleinen Zirkel um Werner Schuberth und Dieter Goldschmidt erdachte Regatta, die helfen sollte, den Segelsport in der Stadt fester zu verankern. Ausgetragen wird dieser Wettkampf ausschließlich auf Vierteltonnern des Typs "Hiddensee", von denen es in Rostock und Umgebung eine erkleckliche Anzahl gibt.


Das Konzept ist so simpel wie erfolgreich: Vertreter aus Politik und Wirtschaft werden eingeladen, mit Bier und deftigen Leckereien sowie einer Flasche Sherry gefügig gemacht, und anschließend auf die zum Start gemeldeten Boote verteilt.

Da das 25. Mal technisch den Tatbestand eines Jubiläums erfüllt, wurde das Konzept um den reinen Wettkampf stark aufgebohrt: Die Rede unseres Vereinsvorsitzenden ("Aktuelles aus Politik und Wirtschaft") entstand bereits einen Tag vor(!) der Veranstaltung.Sie umfasste inhaltlich die Anfänge des Vereins ("Wir hatten ja nichts"), schlug einen Bogen über die erfolgreiche Entwicklung des Vereins und seiner Jugendarbeit ("Bevor sie sich Hustensaft spritzen!") und endete mit einem Ausblick auf das große Ganze ("Die Rolle der Bedeutung", siehe auch: ideologischer Überbau).
Die Rede dankte den Sponsoren und der Lokalpolitik für die Unterstützung von Sport und Verein ("Ohne Moos nix los") in den vergangenen Jahren und forderte auf, Segelsport und Vereinsleben auch in Zukunft die nötige Beachtung zu schenken.
Durch die besondere Brückentags-Situation war das Feld der Politik sehr ausgedünnt, kein Grund für Dauerbrenner wie Steffen Wandschneider-Kastell und Ex-Senator Enoch Lemcke den Termin zu schwänzen.


Darüberhinaus hatte ein wuseliges Organisationskommitee keine Kosten und Mühen gescheut und das bekannte Stullenbuffett für die Zeit nach der Wettfahrt erweitert. Professionelles Catering, Besteck(!), Bierwagen und allerfeinste lukullische Genüsse aus fernen Ländern warteten als Belohnung auf Zuschauer und Aktive!


Aber vor die Völlerei hatte der Veranstalter den Sport gesetzt. Nach einer Verteilung der Honoratioren aus Lokalpolitik und Wirtschaft auf die 27 gemeldeten Boote erfolgte die Steuermannsbesprechung durch die Wettfahrtleiterin Laura Kühlewind. Drei Mal sollte von der Startlinie an der Haedgehalbinsel zur Tonne 69 GRG hoch gekreuzt und wieder runter gefahren werden.


Am schnellsten erledigten das "Klabüsterbeere" (1. Titel), "Kalkei" und "Pretender". In der Alltime-Wertung führt weiterhin "Kea" und rein rechnerisch kann sich daran in diesem Jahrhundert kaum etwas ändern.
Danach folgte eine amtliche Völlerei mit vielen guten Gesprächen, Bier und der Siegerehrung (Preise satt Dank Sponsorschaft!). Zusätzlich wurde das reichhaltige Angebot an Speisen dezimiert. Dem Vernehmen nach war es bereits dunkel, als die Letzen nach Hause schlingerten...
Dank an Jens, Birte, Henning, Jörg, Ute, Reik, Elke et. al. für das außerordentliche Durchhaltevermögen.

 

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